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Einige Platten-Manager ärgern sich jetzt
noch: Keiner wollte Mike Oldfields erstes Mammutwerk
"Tubular Bells" haben, für das er händeringend
einen Abnehmer suchte, bis schließlich 1973 ein gewisser
Richard Branson, Besitzer von Schallplattenläden, für
sein neues Virgin-Label zulangte. Er tat gut daran:
Inzwischen sind über acht Millionen Exemplare verkauft,
und Teile des Verkaufsschlagers berieseln Kinofans überall
dort, wo der "Exorzist" über die Leinwand
flimmert.
Auch das neueste Soft-Pop-Opus soll – der Titel
"Beschwörungen" verrät es – Geister
austreiben helfen. Mal rückt ein frommer Mädchenchor dem
Beelzebub zu Leibe, mal muß ein Flötenreigen her oder
Trompetenschall, dazu viel einlullende Streicher, und was
die von sanften Harfen, schluchzenden Gitarren und
drohenden Trommeln durchsetzten Klangmassen nicht
erreichen, schafft vielleicht das einfältige
Kinderliedchen aus dem Munde von Schwesterherz Sally. Nach
dieser fünfviertelstündigen Prozedur dürfte auch der
letzte Unterteufel geschafft sein. (Hans von Bergen) |