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Was hat uns Mike schon Freude bereitet -
durch seine "Tubular Bells" oder mit dem
gepfefferten "Shadow On The Wall" und
Meckerstimme Roger Chapman. "The Songs Of Distant
Earth" distanzieren sich von der alten Tonart des
Engländers: Anstelle charaktervoller Melodien treten
seichte Elektronikschnörksel, die Mikes Dudelsack-Gitarre
wegrationalisieren und gesampelte Weisheiten wie
"Only Time Will Tell" umranken. Zudem klingen
manche Passagen verdächtig nach Enigma. So edel Oldfields
Erdsicht ist, seine musikalische Umsetzung geriet
wachsweich. (aus Audio)
Basierend auf dem gleichnamigen
Science-Fiction-Roman von Arthur C. Clarke ("2001
Odyssee im Weltraum") spielt Klangzauberer Mike seine
alten Stärken aus. Traumhaft-melodische Sphärenklänge
mit Folk- und Rock-Elementen, die, eingebettet in weiche
Elektronik mit übereinander geschichteten Instrumentalklängen,
zauberhafte Gefühle entfachen. Könnte sogar als New Age
durchgehen. (aus Blick)
Die Grundlage für das neueste Opus des
kleinen Engländers bildet "Das Lied der fernen
Erde" von Arthur C. Clarke, ein Science-Fiction-Roman
über interstellare Reisen. Das Album vermittelt denn auch
Impressionen der Abgeschiedenheit von Mutter Erde und
endlosen Entfernungen. Kein Wunder also, daß "The
Songs Of Distant Earth" ruhig und getragen ausfällt.
Nachhallende Keyboardklänge zusammen mit den
charakteristisch perlenden Gitarren und enigmatischen Chören
sorgen für eine meditative Grundstimmung. Den Vergleich
mit früheren Werken braucht "The Songs Of Distant
Earth" nicht zu scheuen, wenngleich es auch unüberhörbar
ist, daß Oldfield sich des öfteren selbst zitiert. (aus ME/Sounds)
Vor ungefähr 20 Jahren fiel Mike Oldfield
eine Musik ein, die damals wichtig war. Seit ungefähr 20
Alben fällt ihm außer aufgeblähtem Gesummse nichts mehr
ein. Diesmal vertonte Oldfield einen Science-Fiction-Roman
von Arthur C. Clarke. Ebenso zwingend wäre es, einen
Song-Zyklus für Jacobs-Kaffe zu komponieren. Das kommt
davon, wenn es einem zu gut geht. (aus Rolling Stone)
Was ist der Unterschied zwischen Mike
Oldfield und den dumm-dreisten Synthie-Plattitüden von
Enigma alias Michael Cretu? Keiner! Erst vor zwei Jahren
hatte Oldfield mit "Tubular Bells II" uralte Brötchen
erneut aufgebacken, doch sein jüngstes Gesülze übertrifft
alles. Seine "Songs Of Distant Earth", die sich
inhaltlich bei einer Erzählung des Sci-Fi-Autors Arthur
Clarke bedienen, tönen einfallsloser als Tangerine Dream,
langweiliger als Pink Floyd und pappiger als Yannis
Weichspül-Romantik. Selbst Oldfields markanter
Gitarrenton rettet nichts mehr. Von nun an kann´s nur
noch bergauf gehen, denn ein neuer Tiefpunkt des Kitschs
ist erreicht. (aus Hifi-Vision)
Und ab ins Weltall. Mike Oldfield hat die
Zeichen der Zeit erkannt. Erwies sich der introvertierte
Brite schon zu Beginn der 70er Jahre als Meister eines
epochalen Sounds, zeigt er nun auch Aufgeschlossenheit
gegenüber modernen Ambient- und Trance-Sounds. Der erste
Track der CD "In The Beginning" kann auch über
CD-ROM-Laufwerk gelesen werden und beinhaltet einen
spannenden Trip durch das Innere eines Raumschiffs. Die 17
Songs bilden einen abgeschlossenen Songzyklus, der auf
eine tonale Reise in die Unendlichkeit einlädt. Sehr
empfehlenswert. (unbekannte Quelle)
Vom Multi-Instrumentalisten zum
Multimedia-Macher ist es kein großer Schritt. Sagte sich
jedenfalls Science-Fiction-Fan Mike Oldfield und fügte
seinem gegenwärtigen Album "The Songs Of Distant
Earth" ein lächerlich kurzes CD-ROM-Teilchen an.
Wenige Sekunden müht sich ein Raumschiff durch
Zeichentrick-Galaxien, dann muß wieder einmal ein einfältiges
Rätsel gelöst werden, um weiter in die CD-ROM vordringen
zu können. Entweder rasen muntere Feuerbälle auf einen
zu – oder Oldfield verharrt mit Gesichtskrampf und
Klampfe im Weltall. Am Schluß darf der Anwender den
Meister an Bord seines Raumschiffes aus dem Tiefschlaf
wecken. Musikalisch ist das leider nicht möglich. (aus
Rolling Stone)
Unschlagbar als Profi aber ist Mike
Oldfield, von dem es endlich ein neues Werk gibt, das man
tunlichst nicht in die New Age-Ecke stecken sollte.
Instrumentalmusik ist seine Welt, dabei sind Stimmen stets
dabei, als Ergänzung und Belebung. Thema seines neuen
Werkes ist Science Fiction und so ist auch die
Elektronik-Musik, sphärisch, aber immer erdverbunden,
meist recht sparsam instrumentiert, aber auch überbordende
Opulenz. Wunderschöne Melodien, bei denen es viel zu
entdecken gibt, eine überaus interessante und
faszinierende Reise durch die Phantasie. Und wer davon
nicht so viel hat, dafür einen Computer, der kann mittels
eines CD-ROM-Laufwerkes das sehen, was Mike Oldfield sich
so gedacht hat. Das gibt es alles ohne Aufpreis. (aus
Zivildienst)
Das hat was von Discovery und Mir. Mike
Oldfield meets Enigma in Outer Space zwecks Aussetzung
eines Pink Floyd-Satelliten. Die "Songs Of Distant
Earth" pendeln irgendwo zwischen
Fallschirmspringer-Ambiente und dem Durchfahren einer
blauen Grotte in einem Kanu. Da darf natürlich der gute
alte Oldfield-Klassiker Tubular Bells als
Drachenflug-Version nicht fehlen. Und auch die typische
Oldfield-Gitarre quält sich durch das Weltall,
unterstützt durch Countdown, Indianer-Gesänge und
gregorianische Chöre. Multi-instrumentale Sphären-Klänge
via Computer, ein Muß für alle Esoteriker. Alles
ungefähr so neu wie der Urknall, jedoch völlig
unspektakulär. Das Album ist die musikalische Rezeption
eines gleichnamigen Romans von Arthur C. Clarke, Autor
auch von "2001 - Odyssee im Weltall". Und danach klingt´s
schon eher. (aus discover)
Seit seiner Entdeckung des
Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke schwebt Mike
Oldfield voll auf dem Weltraum-Trip. Und so hat er denn
eine auf 10.000 Stück limitierte Auflage seines
aktuellen Albums "The Songs Of Distant Earth" mit einem
Daten-Bonustrack angereichert, der als Appetizer auf
seine demnächst erscheinende CD-ROM neugierig machen
soll. Die Computer-Graphiken, die vorab auf dieser
limitierten CD zu sehen sind, präsentieren sich zwar
äußerlich so opulent wie die dazugehörige Musik, rühren
aber auch ebenso kitschige Klischees auf. Ort des
Geschehens sind die Räume eines riesigen Raumschiffs,
als dessen zentrale Schaltstelle ein
Hightech-Kontrolltower dient. Natürlich stößt der User
während des geführten Rundgangs auch auf einige Videos
mit Oldfield, kann eine explodierende Supernova
beobachten oder den "Winterschlafraum" besuchen, in dem
"eingelagerte" Menschen in ihren Glasbehältern ruhen.
Obwohl sich die interaktiven Möglichkeiten stark in
Grenzen halten, weckt der grafische Reiz des Trailers
doch ein wenig Appetit auf die nachfolgende CD-ROM in
voller Länge. (aus ME/Sounds)
Nach einem Roman des
Science-Fiction-Autors Arthur C. Clarke komponierte Mike
Oldfield sein aktuelles Werk "The Songs Of Distant
Earth". Der Klangzauberer orientiert sich an früheren
Arbeiten, jedoch lassen sich Einflüsse aktueller
Esoterik-Popalben a la Enigma oder Deep Forest nicht
überhören. Oldfield schafft es, eine Atmosphäre zu
kreieren, die musikalisch nicht nur in fremde Welten,
sondern mit ihrem Ethno-Touch ebenfalls in die Tiefe der
menschlichen Seele führt. Entspannende Unterhaltung mit
Harmonie. (aus Luzerner Zeitung)
Sternzeit 43-567,83, Käpt´n Honig an
Bord der Gitarrenterprise. Nach einem Roman von
Science-Fiction-Autor Arthur C. Clarke hat Mike Oldfield
sein neuestes Opus benannt. Und in der Tat ist dieses
Konzept-Album ein Trip mit Warp 6 in fremde Welten und
zu anderen Völkern der Galaxis. Die sphärenhafte Musik
regt den Vorstellungsapparat mächtig an: Der Zuhörer
wird in eine interstellare Hypnose versetzt, die ihn in
eine nicht mehr allzu ferne Zeit blicken läßt. Ebenfalls
zukunftsweisend ist das Album in technischer Hinsicht:
Der erste Track kann nur auf CD-ROM abgespielt werden.
Für Space-Freaks. Ihr und euer Horst Honig. (aus
Gitarre und Baß) |