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Die Eröffnungstakte dieses
Klassikeralbums fanden damals ihren Weg zu Millionen von
Menschen in sämtlichen Kinos dieser Welt: Der
Horrorschocker "Der Exorzist" benutzte Mike
Oldfields "Tubular Bells" als Filmmusik.
Nicht lange zuvor hatte Richard Branson sein Label
Virgin Records lanciert und Mike Oldfield unter Vertrag
genommen. Bald darauf stürmte "Tubular Bells"
die Hitparaden auf der ganzen Welt.
In der Hauptsache enthält das Werk
Instrumentalnummern, die fast alle von Oldfield Instrument
für Instrument im Alleingang eingespielt wurden. Sie entführen
den Hörer in bislang unerhörte Klangwelten, bis es
schließlich, unter der Ankündigung eines jeden
hinzugemischten Instrumentes durch Viv Stanshall, zum
orgiastischen Höhepunkt kommt. (Paul Clark, aus
Amazon)
Für nicht an Oldfield gewöhnte Ohren klingt sein
Haupt- und Erfolgswerk wie die Demonstrationsplatte einer
Instrumentenhandlung. Seinen Anhängern – und die zählt
man nach Millionen – gilt "Tubular Bells"
hingegen mindestens soviel wie Wagnerianern der
"Tristan". In der Tat ist Oldfields Werk
einzigartig. Im Alleingang zeichnete der Engländer 1973
mit unzähligen Instrumenten und auf fast ebensoviel
Spuren seine Klangzaubereien auf, ein Mammutwerk, von dem
er später noch weitere Versionen veröffentlichte. Das
Ur-Oeuvre, dessen Grundthema Oldfield durch immer mehr
Instrumente variiert, ist in der CD-Version gleichermaßen
auch eine Demonstration der Grenzen analoger
Mehrspurtechnik. Da rauscht´s vernehmlich, und bei
Tutti-Stellen wird das Oldfieldsche Gebräu zum Brei. Wer
die Analog-Ausgabe schon im Schrank hat, braucht den
codierten Tonträger nicht unbedingt. (Axel H. Lockau) |