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Einige dieser Titel sind - wenn auch nicht
offiziell - an die Öffentlichkeit gelangt, die Angaben zu
anderen wiederum beruhen auf Aussagen von Mike Oldfield
oder Personen aus seinem Umfeld. Vivaldi
(1976)
1976 nahm Mike Oldfield neben dem
"Concerto In C", das erst 1993 auf "Elements"
veröffentlicht worden ist, noch einige weitere
Kompositionen von Antonio Vivaldi auf.
Making Way (1976/1977)
Für den Soundtrack zum Dokumentarfilm
"Reflection" nahm Mike Oldfield 1976 oder 1977 diesen
Titel auf, der später in veränderter Form und ohne
Gesang Bestandteil von "Incantations, Part 4" wurde.
Tubular Bells (Disco-Version)
(1979)
Während der Aufnahmen von
"Guilty", die Anfang 1979 in New York mit einer Reihe
von Sessionmusikern stattfanden, wurde auch eine kurze
Disco-Version von "Tubular Bells" eingespielt.
All Right Now (1979)
1979 entstand diese
Cover-Version des Free-Klassikers zusammen mit der
Sängerin Wendy Roberts und Pierre Moerlen (Schlagzeug
und Vibraphon). Angeblich soll bei einer Fernsehsendung
eine blaue Flexi-Disc mit diesem Titel verteilt worden
sein.
The Royal Wedding Anthem
(1981)
Für ein Konzert im Rahmen
der Feierlichkeiten im Juli 1981 zur Hochzeit von Prince
Charles und Lady Diana wurde Mike Oldfield gebeten, ein
spezielles Stück zu komponieren. Er griff dabei auf
einen Titel zurück, den er bereits einige Zeit vorher
aufgenommen hatte, für den er jedoch bis dahin keine
Verwendung gefunden hatte.
Five Miles Out (1982)
Von "Five Miles Out"
existiert ein weiterer Mix, der der Album- und der
Single-Fassung ähnelt und sich auf einer Acetate-Platte
befindet. Dabei handelt es sich nicht um die Version,
die auf einigen Bootleg-CDs zu finden ist; dort ist
lediglich die Single-Fassung zu hören.
Crises (1983)
In einem Interview sprach
Mike Oldfield davon, daß die LP-Fassung von "Crises" um
einige Passagen gekürzt worden ist.
Midnight Passion (1983)
Zusammen mit der Sängerin
Hazel O´Connor nahm Mike Oldfield 1983 diesen Titel auf,
aus dem später "Moonlight Shadow" wurde.
The Lake (1984)
In einem Artikel für die
Zeitschrift "Musik-Szene" sprach Hubert Bognermayr, der
gemeinsam mit Harald Zuschrader die Fairlight-Programme
für die Discovery-Tour erstellte, davon, daß "The Lake"
ein Instrumentalstück sei, das die gesamte erste LP-Seite
von "Discovery" einnehme. Möglicherweise wurde dieser
Titel also in seiner endgültigen Form erheblich gekürzt.
In The Pool (1984)
Neben der als B-Seite von
"To France" veröffentlichten Instrumentalfassung wurden
Vokalversionen zum einen mit Maggie Reilly, zum anderen
mit Barry Palmer eingespielt.
Pictures In The Dark (1985)
Barry Palmer sprach in
einem Interview davon, daß "Pictures In The Dark" in
seiner ursprünglichen Form ausschließlich von ihm
eingesungen worden ist. In der veröffentlichten Version
ist er nur noch im Hintergrund zu hören. Zunächst plante
Mike Oldfield, Enya als Sängerin zu engagieren. Damals
war sie jedoch noch Mitglied von Clannad, so daß er die
gesamte Band hätte verpflichten müssen.
Pictures In The Dark (Instrumental)
(1985)
Diese Version lief Mitte
der 80er Jahre als Hintergrundmusik bei der Radiosendung
"Rock-Melody" im Bayerischen Rundfunk.
Sutton Hoo (1985)
Für eine
Fernsehdokumentation über archäologische Funde hat Mike
Oldfield die Musik geschrieben, die stilistisch stark an
die Fairlight-Stücke von "The Killing Fields" angelehnt
ist.
Islands Instrumental (1987)
Keyboarder Mickey Simmonds
erzählte in einem Interview, daß für das Album "Islands"
ein etwa zehnminütiges Instrumentalstück aufgenommen
worden ist. Teile dieses Stückes wurden später
hauptsächlich bei den Vokaltiteln verwendet.
When The Night´s On Fire
(1987)
Von diesem Titel
existieren mindestens zwei unveröffentlichte Fassungen, gesungen von Barry
Palmer und Bonnie Tyler. Letztere Version ist "Islands"
bereits sehr ähnlich, enthält jedoch noch nicht den
Refrain. Diese Titel sind nicht zu verwechseln mit Anita
Hegerlands Interpretation.
Magic Touch (1987)
Außer Max Bacon und Jim
Price haben sich auch John Payne (später Sänger bei
Asia) und Ex-Marillion-Sänger Fish an "Magic Touch"
versucht. Die Version von Fish wurde aufgrund dessen
starken schottischen Akzentes nicht veröffentlicht.
Man In The Rain (1987)
Bei dieser Aufnahme
handelt es sich um ein Vokalstück mit Barry Palmer, aus
dem später "Heaven´s Open" wurde. Mit dem 1998 auf
"Tubular Bells III" veröffentlichten Song hat es nur den
Namen gemein. Aubrey Theme
(1988)
Dieses Intrumentalstück
hatte Mike Oldfield für eine Kindersendung des
britischen Fernsehens aufgenommen. Far
Country (1989)
Von "Far Country"
existiert zum einen eine Version mit Fish als Sänger,
zum anderen wurde für die Nicky Campbell Show auf BBC
Radio 1 eine weitere Aufnahme mit Max Bacon gemacht.
Innocent (1989)
Auch "Innocent" wurde
nochmals für diese BBC-Radiosendung neu aufgenommen,
entspricht jedoch weitestgehend der Album-Fassung.
Earth Moving (1989)
Diese Fassung mit Nikki B.
Bentley unterscheidet sich hauptsächlich dadurch von der
Album-Version, daß anstelle des Saxophons ein
Gitarrensolo zu hören ist. Tubular Bells
(1989)
Ebenfalls für die Nicky
Campbell Show spielte Mike Oldfield diese etwa
siebenminütige Version ein, bei der John Peel die Rolle
des Master Of Ceremonies übernahm. Fed
Up (1991)
Bei "Fed Up" handelt es
sich um einen Song, der mit "Gimme Back" fast identisch
ist und lediglich einen leicht veränderten Text enthält.
Tubular Bells II (1992)
Noch bevor Trevor Horn als
weiterer Co-Produzent bei "Tubular Bells II" involviert
war, sind bereits zahlreiche Aufnahmen entstanden.
Lediglich "Early Stages" (später "Sentinel") wurde davon
veröffentlicht. Weitere Passagen aus "Clear Light",
"Blue Saloon", "Sunjammer", "Red Dawn" und "Weighless",
die sich zum Teil deutlich von der endgültigen Fassung
unterscheiden, sind jedoch mittlerweile bekannt.
The Songs Of Distant Earth - Remixes (1994)
Nach Presseinformationen
von WEA wurde William Orbit engagiert, um von
verschiedenen Titeln des Albums Remixes zu erstellen.
Inwieweit dies dann tatsächlich umgesetzt wurde, ist
nicht bekannt; veröffentlicht wurden jedoch keine.
Tubular Bells III (1998)
In einem Interview
erzählte Mike Oldfield, er habe das komplette Album in
einer "Club-Version" aufnehmen wollen und bereits etwa
30 Minuten eingespielt, sich aber dann anders
entschieden. The Millennium Bell (Early
Version)
(1999)
Im Mai 1999 wurde von den
bisherigen Aufnahmen, die sich in vielfältiger Weise von
der später erschienenen Version unterscheiden, eine CD-R
angefertigt. Hierauf befinden sich z. B. auch der Titel
"Excalibur" und eine komplett andere Version des
Titelstücks, aus dem Teile später bei "Music VR"
Verwendung fanden. Auf
einer in Deutschland im November 1999 verteilten
Promo-CD ist eine Reihe von Titeln gegenüber der
veröffentlichten Fassung etwas anders
abgemischt oder enthält unterschiedliche Samples.
Sunlight Shining Through Cloud (Radio Version)
(1999)
Auf einer deutschen
Promo-CD-R des Albums "The Millennium Bell" befinden
sich als Bonus-Tracks Radio-Versionen von "Sunlight Shining
Through Cloud" und "The Millennium Bell". Während "The
Millennium Bell" später auf "The Platinum Collection"
erschien, ist "Sunlight Shining Through Cloud" nach wie
vor unveröffentlicht.
Art In Heaven (1999)
Dieser 13minütige Titel,
der zunächst mit "In The Beginning" startet und einem
Auszug aus Ludwig van Beethovens "Ode an die Freude" schließt, wurde für das
Millenniums-Konzert in Berlin aufgenommen. Die
Live-Fassung ist auf Video und DVD zu finden. Große
Teile der Studio-Version flossen 2002 in "Thou Art In
Heaven" vom Album "Tres Lunas" ein.
Tres Lunas (Alternative Mixes/Demo-Versionen) (2002)
Von mindestens drei Titeln
des Albums "Tres Lunas", nämlich "No Mans Land", "Viper"
und "Turtle Island", existieren alternative Mixes oder
Demo-Versionen, die 2002 von einem spanischen
Radiosender gespielt wurden.
Nightshade (2005)
Neben der auf "Light +
Shade" befindlichen Fassung existiert noch eine weitere,
etwas längere
Version auf einer Promo-CD des Albums. Hier sind das
Schlagzeug und die Gitarre zum Ende deutlich dominanter,
zudem fehlt der Gesang.
Hallelujah (2005)
Georg Friedrich Händels "Hallelujah" in einer
Techno-Version entstand während der Arbeiten an "Light +
Shade". Sie befindet sich lediglich auf einer CD-R, die
Mike Oldfield Mercury Records überlassen hat und ist
nicht zur Veröffentlichung vorgesehen.
Bei dem auf dem Bootleg
"Swollowed Up By A Big Fat Snake" zu findenden
sogenannten "Adlib Track", der oftmals Mike Oldfield
zugeschrieben wird und angeblich 1979 bei den Proben zur
"Tour Of Europe" mitgeschnitten worden sein soll,
handelt es sich um den Titel "Variaties op een dame" der
niederländischen Band Flairck aus dem Jahr 1978. Laut
Flairck-Mitglied Eric Visser gab es zu keiner Zeit
irgendeine Verbindung mit Mike Oldfield. |