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Oldfields wohltönende virtuelle Glocken

Als Mike Oldfield 1973 im Alleingang seine "Tubular Bells" - die spätere Filmmusik des Kino-Klassikers "The Exorcist" - einspielte, galt das als innovative Pionierleistung. Klar, daß sich der britische Multi-Instrumentalist da im Zeitalter des Internets nicht mit einer konventionellen Homepage wie der - klassischen - Mikeoldfield.org begnügt. Jüngst rief er die Seite Musicvr.com ins Leben, deren Namensbestandteil "vr" für Virtual Reality steht. Oldfield führt hier auf eine fantastische Reise: Ein spaciges Video läßt 3D-animierte Bilder von wundersamen Galaxien, Nebeln und Sternen vorüberziehen, bestens abgestimmt mit Klängen, die auch separat abgespeichert sind. Es empfiehlt sich übrigens, den Trip mit dem Klick auf das große "VR"-Symbol zu starten. Denn hinter der nebenstehenden Kugel verbirgt sich ein üppiges Suchspiel, das herunterzuladen einige Zeit in Anspruch nimmt.

(aus COM!online, 2001)