30 Jahre One Man Show
Mit seinem Debüt "Tubular Bells" gelang Mike
Oldfield 1973 das erfolgreichste Instrumental-Album aller
Zeiten. Gleichzeitig eröffnete das Monumentalwerk hinsichtlich
Sounds, Arrangements und Studioproduktion völlig neue
Perspektiven. Damals wie heute tüftelt der scheue Brite am
liebsten allein in seinem Studio an komplexen Klangwelten. Und
zeigt sich mit seinem aktuellen Werk "Tres Lunas"
erneut auf Augenhöhe mit dem Zeitgeist.
Er ist ein eher grauer Tag, dieser 19. April. Da sitzt Mike
Oldfield in seinem Haus in Buckinghamshire, eine halbe
Autostunde von London entfernt und plaudert mit dem Gitarre
& Bass-Autor aus Berlin. Berlin? Da war doch was! Genau, da
präsentierte der Brite in der Sylvesternacht 1999/2000 an der
Siegessäule sein Album "The Millennium Bell":
"Es war fantastisch, mitten auf diesem riesigen Platz, wir
hatten das große Orchester von St. Petersburg dabei, es war
großartig", erinnert sich der freundliche Brite. "Es
waren 100000 Leute vor der Bühne und drei Millionen Menschen
auf den Straßen im Tiergarten. Unglaublich!" Die Idee zu
seiner "Jahrtausend-Glocke" führt natürlich zurück
zu Oldfields erfolgreichstem Werk "Tubular Bells",
dessen Veröffentlichung sich im kommenden Jahr zum nunmehr
dreißigsten Mal jährt.
Anfänge
Michael Gordon Oldfield erblickt am 15. Mai im englischen
Reading das Licht der Welt. Durch seinen Vater Raymond, der
selbst Gitarre spielt, kommt er zur Musik. "Mein Vater hat
immer zu Weihnachten Gitarrenlieder gespielt", erinnert
sich Oldfield heute. "Als ich sieben war, hat er mir dann
Gitarre spielen beigebracht. Meine ersten Akkorde waren C, F und
G. Von dort ausgehend habe ich angefangen zu üben und wollte
Gitarrist werden."
Als Zehnjähriger schreibt Oldfield bereits erste eigene
Instrumentalstücke, während sich sein älterer Bruder Terry
für Filmmusik interessiert und seine Schwester Sally eine
Karriere als Sängerin anstrebt. "Ich habe damals zu alten
Platten gespielt. Es hat eine Weile gedauert, aber es hat mir
mit Ausdauer eine gute Technik gebracht. So habe ich
Fingerpicking gelernt und selbst klassische Spieltechniken mit
gegenläufigen Melodien. Wenn ich von der Schule kam, habe ich
meist das gesamte Wochenende Musik gemacht", erinnert er
sich, wie auch an die ersten Gigs: "Ich habe 15minütige
Instrumentalnummern in allen möglichen Stimmungen geschrieben
und dann in den örtlichen Folk-Pubs gespielt."
Nach ein paar Engagements in diversen Beat-Bands, bei denen
er elektrische Gitarre spielte, gründete er nach seinem
Schulabschluß mit seiner Schwester das Folk-Duo Sallyangie und
veröffentlichte mit "Children Of The Sun" immerhin
ein Album. Als größte Einflüsse bezeichnet er Bert Jansch und
John Renbourn.
Oldfields instrumentale Qualitäten sprechen sich schnell
herum, so daß er einen Job als Baßist bei Kevin Ayers &
The Whole World bekommt. Dort entsteht eine enge Freundschaft zu
dem klassisch ausgebildeten Keyboarder David Bedford. Gemeinsam
entwerfen sie eine erste Vision von "Tubular Bells".
Hit
1972 beginnt Oldfield mit den Aufnahmen zu seinem ehrgeizigen
Projekt - mit einer geborgten Bandmaschine. Das Gerät ist
Grundlage für ein Album, welches mit zahllosen Overdubs auf 16
Spuren entstehen wird. Oldfields Ziel: Eine Instrumentalplatte
mit klassischen Einflüssen. In seinem Zimmer richtet er sich
ein und beginnt mit ersten Aufnahmen, für die er in den
nächsten Wochen alle Instrumente selbst einspielen wird - vom
Glockenspiel bis zum Grand Piano. Durch die Arbeit mit Ayers ist
Oldfield in den Londoner Abbey Road Studios bekannt, und darf
sich im musikalischen Fundus an allen möglichen Instrumenten
"austoben und experimentieren", um sie möglicherweise
in die Musik seines Albums einfließen zu lassen. Parallel
arbeitet Oldfield weiter als Session-Gitarrist, unter anderem
für Londoner Musical-Produktion "Hair", deren Macher
die Manor House Studios in Shipton-on-Cherwell, außerhalb
Londons, gebucht hatten. Diese Studios gehören einem gewissen
Richard Branson.
Bisher hatte Oldfield stets gesagt bekommen, sein Projekt sei
"kommerziell nicht verwertbar". Branson dagegen
offeriert dem jungen Gitarristen Studiozeit und einen
Plattenvertrag. Er spielt für sein ehrgeiziges Projekt rund
zwanzig Instrumente ein und macht angeblich mehr als 2000
Overdubs! Heraus kommt ein Album, das streng konzeptionell
aufgebaut, um ein zentrales, fast hypnotisch wiederkehrendes
Thema herum auf einen Höhepunkt zusteuert. Ein Album, das sich
sehr ernst nimmt und dem dadurch eine "negative und
unglückliche" Stimmung nachgesagt wird. Trotzdem erreicht
das mutige und einzigartige Werk Millionen Liebhaber auf der
ganzen Welt. Am Projekt beteiligt sind Viv Stanshall (voc), John
Field (flute), Steve Broughton (dr) und Mundy Ellis (voc).
Kult-Radio-Dj John Peel spricht später von Musik, die
"Logik und Überraschung verbindet, Sonnenschein und
Regen". Der Rest ist Geschichte: "Tubular Bells"
erscheint am 25. Mai 1973 und geht 13 Millionen mal über die
Ladentische.
Natürlich ist das Album eng mit dem Aufstieg von Richard
Bransons Label Virgin zum Weltkonzern verknüpft - inzwischen
gehört die Firma zu EMI. Der clevere Jungunternehmer hatte
zuvor mit Freunden und seinem Cousin Simon Draper eine Reihe von
Record Shops in London gegründet, dann den Schritt zum
Plattenlabel vollzogen. Sein erstes Signing: Der damals gerade
volljährige Mike Oldfield. Der überwältigende Erfolg von
"Tubular Bells" (in den USA unterstützt durch den
Kino-Horror-Klassiker "Der Exorzist", dessen
musikalisches Leitmotiv dem Album entnommen war) bescherte dem
Label einen kometenhaften Aufstieg. Und satte schwarze Zahlen.
"Wir waren total naiv, als wir anfingen", gestand
Bransons Kollege Draper später im Interview. Das sagte Oldfield
später übrigens auch über sich, weil er sich durch den
langjährigen Vertrag mit Virgin über den Tisch gezogen fühlt.
Stationen
Nach dem Erfolg des Albums zieht Oldfield in ein neues Heim
in Herefordshire und beginnt dort mit den Arbeiten am Nachfolger
"Hergest Ridge". Das Album, das ebenfalls auf einem
zentralen Thema basiert, erscheint 1974. Allein die zahllosen
Overdubs der von Oldfield eingespielten Gitarren lassen Kritiker
vom "electronic thunderstorm" sprechen. Auch dieses
Album toppt die britischen Charts.
Im September 1975 folgt "Ommadawn", auf dem
Oldfield zum ersten Mal afrikanische Klänge durch die Londoner
Percussion-Gruppe Jabula einfließen läßt. Ebenfalls zum
ersten Mal tauchen auch kritische Stimmen auf, die das Album als
"exzellente Hintergrundmusik für Dinner-Parties"
bezeichnen. Oldfields Überraschungseffekt ist vorbei, auch der
Newcomer-Bonus scheint verbraucht.
Zwischen 1976 und 1978 zieht er sich weitestgehend aus der
Öffentlichkeit zurück. Sein Label veröffentlicht
zwischenzeilich die Compilation "Boxed", während Mike
an seinem nächsten Werk "Incantations" arbeitet.
Oldfield tut sich angesichts des musikalischen Klimas in
Großbritannien schwer: Punk-Rock, Sex Pistols, Anarchy In The
U. K. "Das hat nichts mehr mit Musik zu tun, da wird nur
noch über Outfits und Frisuren nachgedacht", mault er.
Sein Album kann sich trotzdem in den Top 20 platzieren.
1979 erscheint "Platinum", mit dem Oldfield
erstmals straffe Arrangements, Pop-Elemente und klare
Melodiebögen zeigt. Oldfield goes pop! Was sich dann auch mit
Cover-Versionen wie Abbas "Arrival" (1980) zeigt.
Im gleichen Jahr geht Oldfield zum ersten Mal auf Tour, mit
einer opulenten Show inklusive Orchester und einem 50-köpfigen
Chor. Die Konzerte sind ein voller Publikumserfolg, aber auch
ein finanzielles Desaster, das mit der Veröffentlichung des
Live-Doppel-Albums "Exposed" teilweise kompensiert
wird.
Mit "Q. E. 2", koproduziert von David Hentschel
(Genesis), entsteht mit Phil Collins (dr), Rick Fenn (g) und
Maggie Reilly (voc) der Grundstein für das wohl kommerziellste
Album Oldfields, unter dem Titel "Five Miles Out". Vor
allem die Stimme der ehemaligen Cado-Belle-Sängerin verhilft
Oldfield beim Song "Family Man" zu neuem Erfolg.
Das Album entsteht in Oldfields neuem Studio in
Buckinghamshire, in dessen Räumlichkeiten er heute noch
arbeitet. Und das übrigens nach der selben Methode. "Wenn
ich ein Idee habe, kritzle ich die in meine Notizbücher. Wenn
ich in einem Restaurant sitze, schreibe ich Servietten voll, da
kenne ich nichts. Bei einer Produktion ist mein Studio dann voll
von Zetteln, ein absolutes Chaos."
Im Mai 1983 veröffentlicht Oldfield mit Unterstützung von
Yes-Frontman Jon Anderson und Roger "Chappo" Chapman
das Album "Crises", dessen Single "Moonlight
Shadow" (Maggie Reilly) Oldfields erfolgreichste
Single-Auskopplung überhaupt wird. Ebenfalls auf dem Album:
"Shadow On The Wall", das auch noch mal für Roger
Chapman ein Hit werden sollte. Interessant ist, daß dieses
Album ("Crises") im selben Jahr auch noch unter dem
Titel "Crisis" erschienen ist.
Trotz des eigenen Studios beschreitet Oldfield zum Nachfolger
"Discovery" neue Wege. Er mietet ein Studio am Genfer
See und spielt das Album mit seinem Erfolgsteam ein. Doch die
Kritikerstimmen mehren sich, daß der Künstler seinen
künstlerischen Zenit schon überschritten haben könnte. Es
folgen Projekte, wie das Video-Werk "The Wind Chimes"
und "Tubular Bells II" zum 10-jährigen Jubiläum.
Mit "Amarok" kehrt Mike Oldfield 1990 zum
sinfonischen Konzept seiner Anfänge zurück. Das Album birgt
ein 52-minütiges Gesamtkunstwerk mit Elementen aus englischem
Folk, über spanischen Flamenco bis zu afrikanischen
Einflüssen. Mit "Heaven´s Open" folgt Oldfield ein
Jahr später wieder dem Konzept von "Platinum" und
verbindet orchestrales Werk wie das 20-minütige "Music
From The Balcony" mit konventionellen Nummern, die er
übrigens zum ersten Mal selbst singt. Mit diesem Album endet
auch der Vertrag mit Virgin Records.
Gitarren
Seinen Gitarren-Sound hat Oldfield schon recht früh
gefunden. Gleichzeitig sein Markenzeichen, den unverkennbaren,
runden und mit seinem typischen Vibrato versehenen
"jubilierenden" Lead-Gitarren-Sound. "Damals habe
ich eine Gibson SG über eine Bandmaschine gespielt und den
Mikrofoneingang übersteuert", verrät er heute das
Geheimnis seines frühen Sounds. "Später habe ich dann
einen Mesa/Boogie-Amp und ein Roland GP8 benutzt. Das GP8 ist
ein Multieffektgerät und hat eine Menge brauchbarer Sounds -
und es funktioniert immer. Später habe ich noch einen
Eventide-Harmonizer, den DSP 4000, benutzt. Der hat ein Setting
namens Black Hole, das ich gern einsetze, das gibt dir einen
netten, spacigen Sound. Und das sind die Geheimnisse meines
Lead-Sounds".
Während der zugegeben genial und unverwechselbar ist,
klingen seine verzerrten Rhythmus-Sounds (auf "Tubular
Bells" und "Hergest Ridge") eher unappetitlich
kratzig, nervig und zeugen nicht gerade von Stil und Geschmack.
Doch das hat Methode und ist auch so gewollt. "Wenn ich
einen Distortion-Sound will, dann soll es auch aggressiv, eklig
und shitty klingen", sagt Oldfield rückblickend, räumt
aber auch ein: "Es stimmt schon, ich bin kein Spezialist,
wenn es um verzerrte Gitarren-Sounds geht. Vielleicht sollte ich
mich mal näher mit dem Thema befassen."
Das tut er 1999. Da produziert mit "Guitars" ein
wirklich gelungenes Album, mit dem der Multiinstrumentalist zu
seinem Lieblingsinstrument zurückkehrt. Über sein Equipment
berichtet er heute: "Ich habe im Laufe der Jahre einige
Gitarren gesammelt und spiele am liebsten noch immer die
Modelle, die ich in den Siebzigern gekauft habe. Eine meiner
wichtigsten Gitarren ist meine pinkfarbene Fender Stratocaster
aus den frühen Sechzigern, die ich auf jedem Album gespielt
habe, weil sie einen wunderbaren runden Sound hat. Sie ist meine
Hauptgitarre für Clean-Sounds. Genauso oft spiele ich
inzwischen Paul-Reed-Smith-Gitarren. Sie sind absolut top zu
bespielen und sehr komfortabel. Eine von meinen Gitarren hat ein
MIDI-Pickup, eine andere nehme ich für Leads, die hat einen
wunderbar tiefen, warmen Sound. Für die akustischen Sounds habe
ich zwei klassische Ramirez-Gitarren, eine Nylon-String-Gitarre
und eine Flamenco-Gitarre, deren Sound etwas dünner ist, die
aber einen wundervollen Akkordklang hat. Bei den
Stahlsaiten-Gitarren ist meine alte Martin - deren
Typenbezeichnung mir gerade nicht einfällt - mein
Lieblingsinstrument. Es ist irgendeine aus den frühen Serien,
die mich mir mal in den USA gekauft habe. Dann habe ich noch
eine Coral-Sitar, außerdem eine Taylor, die wirklich toll
klingt und eine Ovation Adamas, die ich auf "Moonlight
Shadow" gespielt habe. Das Teil ist einfach unkaputtbar,
das kannst du schrubben wie du willst, mit dem kannst du sogar
Golf spielen, wenn es sein müßte."
Sound
In den 90er Jahren bricht Oldfield, der übrigens fünf
Kinder hat (zwei von seiner früheren Lebensgefährtin Anita
"Schön ist es, auf der Welt zu sein" Hegerland), zu
neuen Ufern auf. Fasziniert von aktuellen Produktionstechniken
und innovativen Instrumentalmusik-Künstlern verlegt er seinen
Lebensschwerpunkt nach Ibiza, dem Mekka der Liebhaber von
Ambient-, Chill- und Techno-Klängen, um sich von DJs,
Musikerkollegen und dem Insel-Flair inspirieren zu lassen.
Oldfields Lebensgefühl spiegelt sich recht gut in Alben wie
"The Songs Of Distant Earth" (1994, nach einem Roman
von Arthur C. Clarke) und "Voyager" (1996) wider -
flächige Keyboard-Sounds, mit wechselnden Klangfarben garniert
mit einer übersichtlichen Melodieführung, die oft die Gitarre
übernimmt.
Man kann die beschaulichen Songs lieben oder sie als
Fahrstuhlmusik abtun. Auf alle Fälle ist Oldfields
Unterhaltungsschwerpunkt schlüssig, schließlich weisen diese
Alben stilistisch eine Seelenverwandtschaft zu seinen
Frühwerken auf. Im Grunde war Oldfield schon in den Siebzigern
ein Chill-out-Freak, nur gab es diese Begrifflichkeit damals
noch nicht. Art und Ansatz der Produktion haben sich natürlich
ebenfalls grundlegend verändert. Wie auch das
Konsumentenverhalten, dem Oldfield - man könnte das auch
kalkluliert nennen - mit seinen Alben Rechnung trägt: "In
den Siebzigern haben die Leute anders Musik gehört. Sie haben
sich eine Schallplatte gekauft, sich auf dem ganzen Heimweg
drauf gefreut und sie dann von vorn bis hinten durchgehört. Sie
haben sich Zeit genommen und sorgfältig zugehört. Heutzutage
benutzen die Kids Musik als Klangtapete für die Hausaufgaben,
beim Telefonieren oder SMSen. Oder eben zum Chill Out. Alles hat
sich verändert. Auch ich."
Das spiegelt sich auch in seinem aktuellen Werk "Tres
Lunas" wider, einem Album, das deutliches Harmoniebestreben
zeigt, auf Wohlklang setzt und innere Ruhe ausstrahlt.
"Dieses Album schafft eine Atmosphäre von Wärme,
Sonnenschein und Magie. Musik, um am Strand zu sitzen und nach
einem harten Arbeitstag den Sonnenuntertag zu betrachten."
Im Sommer 2001 beginnt Oldfield und arbeitet insgesamt fünf
Monate am Album der "Drei Monde". Parallel realisiert
er auch ein dazugehöriges visuelles Konzept: "Ich habe in
meinem Studio die Musik eingespielt und nebenan im anderen Raum
ein Grafikstudio eingerichtet. Dort habe ich mit einem
Softwarespezialisten an der Umsetzung von 'VR' gearbeitet (der
als enhanced part auf dem Album ist, die Vollversion ist über
Oldfields Webseite unter www.mikeoldfield.com zu bestellen,
siehe auch www.mikeoldfield.org). 'VR' ist eine Art
Flugsimulator durch eine fremde Welt, in der du einige Dinge tun
kannst, um sie nach deinen Vorstellungen zu gestalten. Zum Guten
oder Schlechten, was darin resultiert, daß Vulkane ausbrechen
und Unwetter herrschen können oder du blühende Landschaften
siehst und mit Delphinen schwimmst." (Was vom Konzept her
an Peter Gabriels "Eve" erinnert.) Aber Oldfield wäre
nicht er selbst, wenn er nicht schon das nächste Projekt im
Kopf haben würde: "Das wird eine Neuaufnahme zum
30jährigen Jubiläum von 'Tubular Bells'. Ich habe bereits
einige Dinge vorbereitet und habe sogar das originale
16-Spur-Tonband in meinem Studio. Ich habe es auf Harddisk
überspielt und beginne es zu analysieren. Ich will das Album
komplett neu einspielen. Ich freue mich darauf, denn immer wenn
ich die Aufnahme höre, bemerke ich all die Fehler und da graust
es mir!"
(aus Gitarre & Bass, 2002)
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