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Wie fing es eigentlich an mit der
Karriere von Mike Oldfield? Anfang der 70er eroberte der
eben gerade mal 19jährige mit seinem Debüt-Album
"Tubular Bells" die Charts, mehr als 16 Millionen Mal
wurde es verkauft. Live-Aufnahmen aus der Zeit des
Beginns sind sehr selten, denn der schüchterne junge
Musiker begann erst am Ende des Jahrzehnts mit regulären
Tourneen. 1981 führte ihn die European Adventure Tour
auf das Montreux Festival. Zeugnis dieses
Live-Ereignisses ist ein Mitschnitt, der nun als DVD
erschienen ist. Er zeigt einen inzwischen sehr
selbstbewußten und professionellen Künstler mit seiner
Band. Mit dabei die fantastische Sängerin Maggie Reilly,
ohne die eine ganze Reihe von Oldfield-Songs so nicht
existieren würden.
Die DVD bietet nicht nur die Möglichkeit, Hits wie
"Tubular Bells", "Ommadawn" und "Platinum" als
Live-Performance zu sehen, sondern ist fast schon eine
Studie elektronischer Musik dieser Zeit. Genau kann der
Zuschauer die Bewegungsabläufe des Musikers auf der
Gitarre oder die Entstehung scheinbar manuell erzeugter
Effekt-Geräusche nachvollziehen.
Diese DVD ist geeignet, etwas tiefer in die Musik von
Mike Oldfield vorzudringen oder einfach nur ein gutes
Konzert handgemachter elektronischer Musik zu genießen.
(aus bloom.de)
Mike Oldfield, zunächst eigenwilliger
Multi-Instrumentalist, erschloß sich später mit
durchkommerzialisierten Popschnulzen ein großes
Publikum. Bei gigantomanischen Live-Events packt der
Meister gern die Pathoskeule aus, wie zuletzt beim
unsäglichen Berliner Millenniumsgebimmel.
Daß er auch mal ganz anders konnte,
zeigt dieser großartige Mitschnitt seines 1981er
Konzerts beim legendären Montreux Jazz Festival. Hier
verdichten der junge, an der Gitarre ackernde Oldfield
und seine fünf Musiker ohne Effekthascherei die frühen
sinfonischen Meisterwerke zur Essenz. Lustig: Sängerin
Maggie Reilly wirkt im fahlen blauen Licht wie eine
Wasserleiche. Insgesamt eine technisch gut
aufgearbeitete DVD, die dem Klöppel zeigt, wo der Hammer
hängt. (aus Kulturnews)
Ende der 1970er Jahre taute der
introvertierte Mike Oldfield etwas auf und wagte sich
erstmals mit einer echten Band auf ausgedehnte Tourneen.
1981, auf dem Höhepunkt seiner Popularität, wurde er
sogar auf das legendäre Festival von Montreux
eingeladen: Ein schöner Erfolg für den Studiotüftler.
Bei dieser Gelegenheit entstanden die auf dieser DVD
erstmals erhältlichen Aufnahmen von (unter anderem)
"Tubular Bells", "Ommadawn", "Platinum" in z. T. radikal
umarrangierten Versionen. Die etwas biederen (und
manchmal unbeholfen gefilmten) TV-Aufnahmen sind sicher
nicht so gut wie das aufwändig gefilmte Material der
erst kürzlich erschienenen DVD "Exposed", dennoch ist
"Live At Montreux 1981" eine echte Bereicherung in der
Filmographie (und Diskographie) Oldfields und besticht
durch herausragende Spielfreude und Musikalität. (aus
Der Schallplattenmann) |